Zahnsanierung

Immer wieder wird die Frage an uns gestellt, warum das eigene Tier denn so stark aus dem Maul riecht. Nach eingehender Untersuchung der Maulhöhle können wir dann oftmals die Diagnose Zahnstein stellen.
Genau wie bei uns Menschen ist die Zahnhygiene auch bei unseren Haustieren wichtig. Ist der Zahnstein zu stark, ist eine Zahnsanierung bei dem Tier notwendig.
Wie wird der Zahnstein entfernt ?
Zahnstein wird durch Ultraschall entfernt.
Ablauf einer Zahnsteinentfernung :
1) Allgemeine Untersuchung des Tieres
2) Venenkatheter legen, Infusion
3) Narkose mit Monitoring des Patienten
4) Intubation des Tieres
5) Reinigung der Zähne mit Ultraschall, Zahntaschenreinigung, Entfernen fauligen Zahnmaterials
6) Polieren der Zähne
Wie entsteht Zahnstein ?
Zahnstein entsteht, wo sich Essensreste in der Maulhöhle ansammeln können. Mit den verschiedensten Bakterien kommt es zur Bildung eines weichen Zahnbelages, welcher auch
noch leicht zu entfernen ist. Wird dieser nicht entfernt, kommt es durch die Produkte der verschiedensten Bakterien, die sich im Maul aufhalten, und der weiteren Anlagerung von Essensresten zur
Verhärtung.
Es entsteht Zahnstein.
Dieser zeigt sich dann anfänglich als gelber Saum, der auf den Zähnen liegt. Im späten Stadium kann dieser Millimeterdick auf den Zähnen liegen und da er sehr aggressiv ist, kommt es meistens zu einer Rückbildung des Zahnfleisches. Die Zahnwurzeln werden freigelegt, die Zähne selber werden faulig und locker.
Wie kann man der Zahnsteinbildung entgegenwirken ?
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Unsere Hunde haben eine natürliche Zahnbürste. Dieses sind die Lefzen, welche in der Bewegung ständig über die Zähne wischen. Je mehr sich das Tier also bewegt, desto weniger Zahnstein kann sich bilden.
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Füttern Sie Ihr Tier ausschließlich mit Feuchtfutter, so kann man davon ausgehen, dass durch verringerte Kaubwegungen mehr Futterreste abgelagert werden. Desweiteren wird weniger Speichel gebildet, welcher aber wichtig ist für das Aufschlüsseln des Futters.
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Rassehunde und Rassekatzen mit Zuchtbedingten Veränderungen des Kiefers neigen vermehrt zur Zahnsteinbildung. Ebenso scheinen Zahnfehlstellungen begünstigend zu wirken.
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Zähne putzen ist auch bei unseren Haustieren eine Gewöhnungssache. Durch die regelmäßige Zahnhygiene sehen Sie auch sehr schnell, wenn Veränderungen im Maulbereich auftreten. Mittlerweile erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt hochwirksame und schmackhafte Zahnreinigungsmittel.
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Ebenso sind spezielle Futtermittel entwickelt worden, welche als Alleinfuttermittel in der Anwendung eine deutliche Reduzierung des Zahnsteines bewirken können.
Wieso ist die Zahnsteinbehandlung so wichtig ?
Auch hier gibt es mehrere Gründe, die nicht nur Ihr Tier angehen.
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Im Zahnstein befinden sich Milliarden von Keimen. Diese stellen für Ihr Haustier eine permanente Belastung dar. In der Folge kann es zu Veränderungen im Gesundheitszustand des Tieres kommen. Die Erreger aus der Maulhöhle können das Herz, die Gelenke, die Leber und die Nieren belasten. Desweiteren kann es zu einer erhöhten Infektanfälligkeit kommen, da das Immunsystem Ihres Tieres schon durch die ständige Belastung überstrapaziert ist.
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Die Keime die im Zahnstein enthalten sind, stellen natürlich auch für jeden Besitzer eine ständige Belastung dar. Wer schmust nicht gerne mit seinem Tier. Zwangsläufig wird man hier mit Erregern der Zahnflora des eigenen Tieres konfrontiert.
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Wem sind nicht schon einmal die üblen Gerüche aus der Maulhöhle des Hundes aufgefallen. Es riecht einfach faulig und schlecht.
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Auch die Zahnerhaltung spielt eine wichtige Rolle. Nur gesunde Zähne gewährleisten eine tierartgerechte Futteraufnahme und ermöglichen Ihrem Tier, ohne Zahnschmerzen durch das Leben zu kommen.